Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)
22. Mai 2020
Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM) unterstützt das Robbenzentrum Föhr
Wir freuen uns ganz besonders, dass die DEUTSCHE STIFTUNG MEERESSCHUTZ (DSM), welche Projekte und Aktionen zum Erhalt des Lebens in den Meeren rund um den Globus fördert, auch das
Robbenzentrum Föhr e.V. unterstützt.
Robbenzentrum Föhr e.V. unterstützt.
Nach über 10 Jahren aktiver Arbeit im Tier-, Natur- und Meeresschutz wurde die Bürgerstiftung Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM) gegründet um der unfassbaren Ausbeutung der Weltmeere und der Vernichtung seiner Bewohner etwas entgegenzusetzen.
Die DEUTSCHE STIFTUNG MEERESSCHUTZ (DSM) kooperiert weltweit mit engagierten Forschern und Organisationen zum Erhalt des Lebens in den Meeren.
Deutsche Striftung Meeresschutz (SM) Leitbild
(Quelle: https://www.stiftung-meeresschutz.org)
(Quelle: https://www.stiftung-meeresschutz.org)
Ohne Meer kein Leben – Unsere Vision sind intakte und lebendige Meere
Derzeit beträgt der ökologische Fußabdruck der gesamten Weltbevölkerung 1,7 Erden. Das heißt, die Menschheit verbraucht natürliche Ressourcen und Leistungen 1,7 Mal schneller, als sie sich erneuern können. Auch aus diesem Grund wird unser Zeitalter Anthropozän genannt. Ánthropos bedeutet im Altgriechischen “Mensch” und kainós “neu” – wir leben in dem geologischen Zeitalter, in dem der Mensch über die Erde bestimmt. Noch in 100.000 bis 300.000 Jahren werden die Auswirkungen des Anthropozän zu spüren sein …
Nach über 10 Jahren aktiver Arbeit im Tier-, Natur- und Meeresschutz gründeten wir die Bürgerstiftung Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM). Denn wir wollen der unfassbaren Ausbeutung der Weltmeere und der Vernichtung seiner Bewohner etwas entgegensetzen. Mit Projekten und Aktionen zum Erhalt des Lebens in den Meeren.
Der Ursprung allen Lebens
Derzeit beträgt der ökologische Fußabdruck der gesamten Weltbevölkerung 1,7 Erden. Das heißt, die Menschheit verbraucht natürliche Ressourcen und Leistungen 1,7 Mal schneller, als sie sich erneuern können. Auch aus diesem Grund wird unser Zeitalter Anthropozän genannt. Ánthropos bedeutet im Altgriechischen “Mensch” und kainós “neu” – wir leben in dem geologischen Zeitalter, in dem der Mensch über die Erde bestimmt. Noch in 100.000 bis 300.000 Jahren werden die Auswirkungen des Anthropozän zu spüren sein …
Nach über 10 Jahren aktiver Arbeit im Tier-, Natur- und Meeresschutz gründeten wir die Bürgerstiftung Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM). Denn wir wollen der unfassbaren Ausbeutung der Weltmeere und der Vernichtung seiner Bewohner etwas entgegensetzen. Mit Projekten und Aktionen zum Erhalt des Lebens in den Meeren.
Der Ursprung allen Lebens
Mit ihren fast 1,4 Millionen Kubikkilometern Wasser bedecken die Ozeane 70 Prozent der Oberfläche der Erde. Hier entstanden 3,5 Milliarden Jahren die Wurzeln des Lebens. Ozeane sind Lebensspender. Dennoch dauerte es nur wenige Jahrzehnte, bis der Mensch es geschafft hat, die größten und ältesten Lebensräume unseres Planeten bis an die Belastungsgrenze und darüber hinaus auszubeuten:
👉 Überfischung durch Fangflotten der industrielle Fischerei
👉 industrielle Nutzung von Rohstoffen wie Erdgas, Erdöl oder Mangan
👉 intensiver Schiffsverkehr
👉 zunehmende Vermüllung und Verschmutzung, z.B. mit Plastikmüll und Chemieabfällen
👉 hoher Eintrag von Nährstoffen aus der Landwirtschaft
👉 Klimawandel
👉 Offshore-Windkraft
👉 Bioinvasoren
👉 Munitionsaltlasten
👉 touristische Übernutzung
👉 Überfischung durch Fangflotten der industrielle Fischerei
👉 industrielle Nutzung von Rohstoffen wie Erdgas, Erdöl oder Mangan
👉 intensiver Schiffsverkehr
👉 zunehmende Vermüllung und Verschmutzung, z.B. mit Plastikmüll und Chemieabfällen
👉 hoher Eintrag von Nährstoffen aus der Landwirtschaft
👉 Klimawandel
👉 Offshore-Windkraft
👉 Bioinvasoren
👉 Munitionsaltlasten
👉 touristische Übernutzung
Der Raubbau an den Meeren, die Übernutzung sämtlicher mariner Ressourcen dürfen so nicht weitergehen!

Der gestrandete Wal „Timmy/Hope“ bewegt gerade viele Menschen – und im Hintergrund passiert sehr viel. Wenn ein Tier dieser Größe und Sensibilität in Not gerät, ist das kein „kurzer Einsatz“, sondern eine enorme Herausforderung: für Helfer, Tierärzte und Organisationen wie das Robbenzentrum Föhr, das bei der privaten Rettungsaktion von Hope beteiligt ist. Jede Entscheidung muss schnell getroffen werden – und gleichzeitig gut überlegt sein. Was man hier sieht, ist Einsatz unter schwierigen Bedingungen: Kälte, Wasser, Zeitdruck – und die Hoffnung, einem einzelnen Tier noch eine Chance zu geben. Nicht jeder Einsatz endet so, wie man es sich wünscht. Aber genau deshalb ist diese Arbeit so wichtig – und verdient Respekt.
Am Sonntagmorgen, den 22.03., erreichte uns ein Notruf: Eine aufmerksame Radfahrerin entdeckte nahe des Deiches einen Schweinswal in Not . Der Meeressäuger war gestrandet und steckte tief im Schlamm fest. Das Robbenzentrum wurde sofort alarmiert und ein Team machte sich ein Bild der Lage. Die Haut des Tieres drohte auszutrocknen , was zu schweren Verletzungen führen kann. Auch eine lebensgefährliche Überhitzung wäre ohne schnelle Hilfe möglich gewesen. Mit speziellem Equipment zur Feuchthaltung konnte der Wal aus dem Watt geborgen werden. Anschließend zählte jede Minute: Der Schweinswal wurde schnellstmöglich in tiefere Gewässer gebracht und wieder freigelassen . Er begann sofort zu schwimmen und zog sich zur Erholung ins Wyker Hafenbecken zurück. Dort wurde er weiterhin dauerhaft durch das Team beobachtet, bis er schließlich wieder ins offene Meer hinausschwamm. Dieser Einsatz zeigt erneut, wie sensibel Schweinswale auf ihre Umwelt reagieren. Nur wenn ihr Ökosystem intakt ist, können sie sich zuverlässig orientieren. Umso schöner, dass dieses Tier gerettet wurde! Wir wünschen Quinn ein langes und erfülltes Leben!

🎙️ 4. Folge – Tiere & Kinder 🐾 Diesen Mittwoch von 18–19 Uhr läuft die vierte Folge unserer Radiosendung „Tierschutz Föhr für Alle“. Thema diesmal: Tiere und Kinder – wie Kinder schon früh lernen können, empathisch und respektvoll mit Tieren umzugehen. Dafür haben wir auch Kinder sowie ihre Mütter und Tanten zu Wort kommen lassen und sprechen darüber, welche Vorteile Kind-Tier-Beziehungen haben und wie sie Entwicklung, Empathie und Wohlbefinden beeinflussen können. 📻 Mittwoch | 18–19 Uhr












