AKTUELLES

von Martina Wolter 14. September 2026
Unsere Arbeit noch lange nicht!
von M.W. 22. August 2026
Schönes Wochenende 🦭 Danke an alle Helfer und Unterstützer und an unser Team
1. Juli 2026
TIER-GOTTESDIENST am Samstag 18.07.2024 um 14 Uhr anschließend Tag der offenen Tür im Tierhuus Föhr e.V. und Robbenzentrum
16. April 2026
Der gestrandete Wal „Timmy/Hope“ bewegt gerade viele Menschen – und im Hintergrund passiert sehr viel. Wenn ein Tier dieser Größe und Sensibilität in Not gerät, ist das kein „kurzer Einsatz“, sondern eine enorme Herausforderung: für Helfer, Tierärzte und Organisationen wie das Robbenzentrum Föhr, das bei der privaten Rettungsaktion von Hope beteiligt ist. Jede Entscheidung muss schnell getroffen werden – und gleichzeitig gut überlegt sein. Was man hier sieht, ist Einsatz unter schwierigen Bedingungen: Kälte, Wasser, Zeitdruck – und die Hoffnung, einem einzelnen Tier noch eine Chance zu geben. Nicht jeder Einsatz endet so, wie man es sich wünscht. Aber genau deshalb ist diese Arbeit so wichtig – und verdient Respekt.
Schild Flohmarkt Robbenzentrum Föhr, Tierschutz, für den guten Zweck, Stöbern
12. April 2026
Am Robbenzentrum Föhr findet aktuell ein Flohmarkt FÜR DEN GUTEN ZWECK statt, ob Tierzubehör oder Haushaltsartikel, hier kommt jeder auf seine Kosten!
9. April 2026
Janine berichtet über die Arbeit im Robbenzentrum und Tierhuus auf Föhr. Themen sind: Meeressäuger, Fischerei, Umwelt und vieles mehr!
4. April 2026
🌸 Frohe und gesegnete Ostern vom Tierhuus Insel Föhr & Robbenzentrum Föhr! Auch an den Feiertagen sind wir rund um die Uhr für Tiere in Not erreichbar – ob Fell, Feder oder Flosse. GOTTES Segen und bleibt achtsam und helft mit, dass jedes Tier auf unserer Insel gut versorgt ist. 💚
4. April 2026
Am Sonntagmorgen, den 22.03., erreichte uns ein Notruf: Eine aufmerksame Radfahrerin entdeckte nahe des Deiches einen Schweinswal in Not . Der Meeressäuger war gestrandet und steckte tief im Schlamm fest. Das Robbenzentrum wurde sofort alarmiert und ein Team machte sich ein Bild der Lage. Die Haut des Tieres drohte auszutrocknen , was zu schweren Verletzungen führen kann. Auch eine lebensgefährliche Überhitzung wäre ohne schnelle Hilfe möglich gewesen. Mit speziellem Equipment zur Feuchthaltung konnte der Wal aus dem Watt geborgen werden. Anschließend zählte jede Minute: Der Schweinswal wurde schnellstmöglich in tiefere Gewässer gebracht und wieder freigelassen . Er begann sofort zu schwimmen und zog sich zur Erholung ins Wyker Hafenbecken zurück. Dort wurde er weiterhin dauerhaft durch das Team beobachtet, bis er schließlich wieder ins offene Meer hinausschwamm. Dieser Einsatz zeigt erneut, wie sensibel Schweinswale auf ihre Umwelt reagieren. Nur wenn ihr Ökosystem intakt ist, können sie sich zuverlässig orientieren. Umso schöner, dass dieses Tier gerettet wurde! Wir wünschen Quinn ein langes und erfülltes Leben!
Radiosendung im Inselradio Föhr vom Robbenzentrum
20. März 2026
🎙️ 4. Folge – Tiere & Kinder 🐾 Diesen Mittwoch von 18–19 Uhr läuft die vierte Folge unserer Radiosendung „Tierschutz Föhr für Alle“. Thema diesmal: Tiere und Kinder – wie Kinder schon früh lernen können, empathisch und respektvoll mit Tieren umzugehen. Dafür haben wir auch Kinder sowie ihre Mütter und Tanten zu Wort kommen lassen und sprechen darüber, welche Vorteile Kind-Tier-Beziehungen haben und wie sie Entwicklung, Empathie und Wohlbefinden beeinflussen können. 📻 Mittwoch | 18–19 Uhr
von M.W: 7. Februar 2026
Es geht weiter, auch in 2026: Am Strand wurde ein stark geschwächter Seehund aufgefunden und durch das Team des Robbenzentrums Föhr gesichert. Das Tier zeigte deutliche Symptome einer typischen Atemwegsbelastung. Die tierärztliche Untersuchung ergab einen ausgeprägten Befall mit Lungenwürmern – eine Erkrankung, die in der Regel gut behandelbar ist und bei rechtzeitiger Versorgung eine hohe Genesungschance bietet. Schon hunderte Tier konnten vom Robbenzentrum Föhr therapiert werden. Politische Vorgaben verhindern tierärztliche Versorgung Trotz der medizinischen Behandelbarkeit sieht sich das Robbenzentrum weiterhin mit erheblichen politischen Hürden konfrontiert. Die derzeitige Linie der schleswig-holsteinischen Landespolitik, geprägt durch den Einfluss der Jagdverbände, sieht vor, geschwächte Seehunde ohne vorherige tierärztliche Untersuchung zu erschießen, anstatt sie fachgerecht zu versorgen. Diese Praxis führt dazu, dass Tierärztinnen, Tierärzte und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die sich für den Schutz der Tiere einsetzen, immer wieder wegen angeblicher Wilderei angezeigt werden – obwohl sie im Sinne des Tierschutzes handeln und medizinisch notwendige Hilfe leisten. Das Robbenzentrum kämpft weiter Das Robbenzentrum Föhr setzt sich weiterhin mit Nachdruck dafür ein, dass: • medizinisch behandelbare Tiere nicht unnötig getötet werden, • tierärztliche Expertise Vorrang vor jagdpolitischen Interessen erhält, • Helferinnen und Helfer rechtlich geschützt werden, • und eine moderne, wissenschaftsbasierte Robbenschutzpolitik etabliert wird. Wir werden auch künftig nicht nachlassen, auf Missstände aufmerksam zu machen und für eine politische Neuausrichtung im Sinne des Tierschutzes zu kämpfen. Unser besonderer Dank gilt allen Helfern, unserem Team, Unterstützern und Partnern, die trotz der schwierigen Rahmenbedingungen unermüdlich für das Wohl der Tiere einstehen. Ohne euch wäre diese Arbeit nicht möglich. Das Robbenzentrum ist bei Notfällen an 365 Tagen und rund um die Uhr unter 0177 330 0077 oder 0157 750 54219 erreichbar www.robbenzentrum-foehr.de