von M.W:
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7. Februar 2026
Es geht weiter, auch in 2026: Am Strand wurde ein stark geschwächter Seehund aufgefunden und durch das Team des Robbenzentrums Föhr gesichert. Das Tier zeigte deutliche Symptome einer typischen Atemwegsbelastung. Die tierärztliche Untersuchung ergab einen ausgeprägten Befall mit Lungenwürmern – eine Erkrankung, die in der Regel gut behandelbar ist und bei rechtzeitiger Versorgung eine hohe Genesungschance bietet. Schon hunderte Tier konnten vom Robbenzentrum Föhr therapiert werden. Politische Vorgaben verhindern tierärztliche Versorgung Trotz der medizinischen Behandelbarkeit sieht sich das Robbenzentrum weiterhin mit erheblichen politischen Hürden konfrontiert. Die derzeitige Linie der schleswig-holsteinischen Landespolitik, geprägt durch den Einfluss der Jagdverbände, sieht vor, geschwächte Seehunde ohne vorherige tierärztliche Untersuchung zu erschießen, anstatt sie fachgerecht zu versorgen. Diese Praxis führt dazu, dass Tierärztinnen, Tierärzte und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die sich für den Schutz der Tiere einsetzen, immer wieder wegen angeblicher Wilderei angezeigt werden – obwohl sie im Sinne des Tierschutzes handeln und medizinisch notwendige Hilfe leisten. Das Robbenzentrum kämpft weiter Das Robbenzentrum Föhr setzt sich weiterhin mit Nachdruck dafür ein, dass: • medizinisch behandelbare Tiere nicht unnötig getötet werden, • tierärztliche Expertise Vorrang vor jagdpolitischen Interessen erhält, • Helferinnen und Helfer rechtlich geschützt werden, • und eine moderne, wissenschaftsbasierte Robbenschutzpolitik etabliert wird. Wir werden auch künftig nicht nachlassen, auf Missstände aufmerksam zu machen und für eine politische Neuausrichtung im Sinne des Tierschutzes zu kämpfen. Unser besonderer Dank gilt allen Helfern, unserem Team, Unterstützern und Partnern, die trotz der schwierigen Rahmenbedingungen unermüdlich für das Wohl der Tiere einstehen. Ohne euch wäre diese Arbeit nicht möglich. Das Robbenzentrum ist bei Notfällen an 365 Tagen und rund um die Uhr unter 0177 330 0077 oder 0157 750 54219 erreichbar www.robbenzentrum-foehr.de