Die inspirierende Genesung von Seehund Theo
22. August 2023
"Ein Wunder in der Robbenpflege"

Hallo liebe Freunde und Unterstützer des Robbenzentrum Föhr,
wir möchten euch heute die Geschichte von Seehund Theo erzählen, einem unserer jüngsten und tapfersten Patienten dieses Jahres. Theo wurde vor einigen Wochen in einem besorgniserregenden Zustand gefunden – er war stark untergewichtig, seine Schnauze war blutig, und er war dehydriert und geschwächt. Als einer der ersten Lungenwurmpatienten dieses Jahres, brauchte er dringend medizinische Versorgung.
Nach mehreren Wochen intensiver Pflege und Behandlung können wir stolz berichten, dass es Theo heute deutlich besser geht. Dank der Liebe und Expertise unseres Teams und der Unterstützung der Gemeinde, die uns durch Spenden und gute Wünsche am Laufen hält, ist Theo auf dem besten Weg, bald wieder in die Freiheit entlassen zu werden.
Mit unterstützt wurde Theo nämlich auch durch eine Patenschaft von Jason Keil, der den Robbenpflegeplatz für einen Monat mitfinanziert hat. Ein großes Dank auch nochmal an Jason.
Diese Hilfe kam in einer entscheidenden Zeit, in der Theo besondere Fürsorge benötigte. Jasons Beitrag hat nicht nur finanziell geholfen, sondern auch ein Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls in unserer Gemeinschaft gesetzt. Es zeigt, wie einzelne Personen mit ihrem Engagement einen signifikanten Unterschied im Leben anderer, auch in dem von Theo, machen können.
Unsere Arbeit ist weit mehr als nur Tierpflege – es ist ein gemeinschaftliches Bemühen, das Leben derer, die unsere Hilfe am meisten benötigen, zu verbessern.
Theo ist ein strahlendes Beispiel für die Widerstandskraft der Natur und für die wichtige Arbeit, die wir hier im Robbenzentrum Föhr leisten. Vielen Dank an alle, die Teil dieses Wunders sind!

Der gestrandete Wal „Timmy/Hope“ bewegt gerade viele Menschen – und im Hintergrund passiert sehr viel. Wenn ein Tier dieser Größe und Sensibilität in Not gerät, ist das kein „kurzer Einsatz“, sondern eine enorme Herausforderung: für Helfer, Tierärzte und Organisationen wie das Robbenzentrum Föhr, das bei der privaten Rettungsaktion von Hope beteiligt ist. Jede Entscheidung muss schnell getroffen werden – und gleichzeitig gut überlegt sein. Was man hier sieht, ist Einsatz unter schwierigen Bedingungen: Kälte, Wasser, Zeitdruck – und die Hoffnung, einem einzelnen Tier noch eine Chance zu geben. Nicht jeder Einsatz endet so, wie man es sich wünscht. Aber genau deshalb ist diese Arbeit so wichtig – und verdient Respekt.
Am Sonntagmorgen, den 22.03., erreichte uns ein Notruf: Eine aufmerksame Radfahrerin entdeckte nahe des Deiches einen Schweinswal in Not . Der Meeressäuger war gestrandet und steckte tief im Schlamm fest. Das Robbenzentrum wurde sofort alarmiert und ein Team machte sich ein Bild der Lage. Die Haut des Tieres drohte auszutrocknen , was zu schweren Verletzungen führen kann. Auch eine lebensgefährliche Überhitzung wäre ohne schnelle Hilfe möglich gewesen. Mit speziellem Equipment zur Feuchthaltung konnte der Wal aus dem Watt geborgen werden. Anschließend zählte jede Minute: Der Schweinswal wurde schnellstmöglich in tiefere Gewässer gebracht und wieder freigelassen . Er begann sofort zu schwimmen und zog sich zur Erholung ins Wyker Hafenbecken zurück. Dort wurde er weiterhin dauerhaft durch das Team beobachtet, bis er schließlich wieder ins offene Meer hinausschwamm. Dieser Einsatz zeigt erneut, wie sensibel Schweinswale auf ihre Umwelt reagieren. Nur wenn ihr Ökosystem intakt ist, können sie sich zuverlässig orientieren. Umso schöner, dass dieses Tier gerettet wurde! Wir wünschen Quinn ein langes und erfülltes Leben!

🎙️ 4. Folge – Tiere & Kinder 🐾 Diesen Mittwoch von 18–19 Uhr läuft die vierte Folge unserer Radiosendung „Tierschutz Föhr für Alle“. Thema diesmal: Tiere und Kinder – wie Kinder schon früh lernen können, empathisch und respektvoll mit Tieren umzugehen. Dafür haben wir auch Kinder sowie ihre Mütter und Tanten zu Wort kommen lassen und sprechen darüber, welche Vorteile Kind-Tier-Beziehungen haben und wie sie Entwicklung, Empathie und Wohlbefinden beeinflussen können. 📻 Mittwoch | 18–19 Uhr














