Die Geburtenzeit der Seehunde hat begonnen - VORSICHT im Wattenmeer
31. Mai 2022
Die Geburtenzeit der Seehunde hat begonnen - VORSICHT im Wattenmeer!
Bitte Rücksicht bei Aktivitäten im Watteneer!
Ob per Schiff, zu Fuß, oder auch beim Wassersport, Zurzeit ist Rücksicht gefragt im Wattenmeer und auf der Nordsee, um keine Mutter- Kind-Beziehung zu stören.
Denn die neugeborenen Seehunde brauchen Ihre Mutter 3- 4 Wochen, um fit und schwer genug zu werden, um selbständig ins eigene Leben zu starten.
Schon eine kleine Störung kann eine Trennung von der Mutter und ihrem Heuler auslösen.
Ein mutterloses Seehundbaby, hat kaum eine Chance seine Mutter in der unruhigen Nordsee
wieder zu finden, was den sicheren Tod für das hilflose Tier bedeutet.
wieder zu finden, was den sicheren Tod für das hilflose Tier bedeutet.
Deshalb immer die "Augen auf" und auf großem Abstand bleiben.
Wir sind rund um die Uhr erreichbar, wenn sich ein Meeressäuger in Not befindet.
Das Robbenzentrum Föhr - bei Notfällen
24 Stunden an 365 Tagen
unter
0177 330 00 77
oder
0157 750 54 219
erreichbar
www.robbenzentrum-foehr.de

Der gestrandete Wal „Timmy/Hope“ bewegt gerade viele Menschen – und im Hintergrund passiert sehr viel. Wenn ein Tier dieser Größe und Sensibilität in Not gerät, ist das kein „kurzer Einsatz“, sondern eine enorme Herausforderung: für Helfer, Tierärzte und Organisationen wie das Robbenzentrum Föhr, das bei der privaten Rettungsaktion von Hope beteiligt ist. Jede Entscheidung muss schnell getroffen werden – und gleichzeitig gut überlegt sein. Was man hier sieht, ist Einsatz unter schwierigen Bedingungen: Kälte, Wasser, Zeitdruck – und die Hoffnung, einem einzelnen Tier noch eine Chance zu geben. Nicht jeder Einsatz endet so, wie man es sich wünscht. Aber genau deshalb ist diese Arbeit so wichtig – und verdient Respekt.
Am Sonntagmorgen, den 22.03., erreichte uns ein Notruf: Eine aufmerksame Radfahrerin entdeckte nahe des Deiches einen Schweinswal in Not . Der Meeressäuger war gestrandet und steckte tief im Schlamm fest. Das Robbenzentrum wurde sofort alarmiert und ein Team machte sich ein Bild der Lage. Die Haut des Tieres drohte auszutrocknen , was zu schweren Verletzungen führen kann. Auch eine lebensgefährliche Überhitzung wäre ohne schnelle Hilfe möglich gewesen. Mit speziellem Equipment zur Feuchthaltung konnte der Wal aus dem Watt geborgen werden. Anschließend zählte jede Minute: Der Schweinswal wurde schnellstmöglich in tiefere Gewässer gebracht und wieder freigelassen . Er begann sofort zu schwimmen und zog sich zur Erholung ins Wyker Hafenbecken zurück. Dort wurde er weiterhin dauerhaft durch das Team beobachtet, bis er schließlich wieder ins offene Meer hinausschwamm. Dieser Einsatz zeigt erneut, wie sensibel Schweinswale auf ihre Umwelt reagieren. Nur wenn ihr Ökosystem intakt ist, können sie sich zuverlässig orientieren. Umso schöner, dass dieses Tier gerettet wurde! Wir wünschen Quinn ein langes und erfülltes Leben!

🎙️ 4. Folge – Tiere & Kinder 🐾 Diesen Mittwoch von 18–19 Uhr läuft die vierte Folge unserer Radiosendung „Tierschutz Föhr für Alle“. Thema diesmal: Tiere und Kinder – wie Kinder schon früh lernen können, empathisch und respektvoll mit Tieren umzugehen. Dafür haben wir auch Kinder sowie ihre Mütter und Tanten zu Wort kommen lassen und sprechen darüber, welche Vorteile Kind-Tier-Beziehungen haben und wie sie Entwicklung, Empathie und Wohlbefinden beeinflussen können. 📻 Mittwoch | 18–19 Uhr










