"Bibo der kleine Heuler"
23. Mai 2023
Ein außergewöhnlicher Neuankömmling im Robbenzentrum: Bibo, der kleine Heuler

Lassen Sie uns vorstellen, unser neuestes Mitglied, Bibo. Aber Bibo ist kein gewöhnlicher Heuler – er ist ein echtes Wunder.
Bibo, mit seinem noch weichen Lanugo Fell, kam zu uns als frühgeborenes Baby. Sein zartes Fell, welches er eigentlich im Mutterleib wechselt, ist immer noch ein Zeichen seiner Frühgeburt. In der Tat war Bibo sogar noch mit seiner Nabelschnur an uns übergeben worden, was seinen Zustand als ein extrem früh geborenes Seehundbaby unterstreicht.
Dies ist eine seltene Situation, die wir hier im Robbenzentrum selten erleben. Aber mit Ihrer Unterstützung und dem unermüdlichen Einsatz unseres Teams sind wir zuversichtlich, dass wir Bibo die beste Pflege und Unterstützung bieten können, die er braucht, um gesund und stark zu werden.
Bibo's Geschichte ist ein Zeugnis der Schwierigkeiten, mit denen unsere geliebten Meeresbewohner konfrontiert sind. Wir möchten diesen Moment nutzen, um auf die Wichtigkeit der Arbeit hinzuweisen, die wir hier im Robbenzentrum leisten. Jedes Lebewesen, das wir retten und pflegen, ist ein Schritt näher zu einem gesunden und ausgeglichenen Ökosystem.
Wir laden Sie alle ein, Bibo's Reise mit uns zu verfolgen und weiterhin unsere Arbeit zu unterstützen. Es sind Ihre Großzügigkeit und Ihr Engagement, die uns in die Lage versetzen, Leben zu retten und einen Unterschied in unserer Welt zu machen. Bleiben Sie dran für weitere Updates über Bibo, den kleinen Krieger!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.


Der gestrandete Wal „Timmy/Hope“ bewegt gerade viele Menschen – und im Hintergrund passiert sehr viel. Wenn ein Tier dieser Größe und Sensibilität in Not gerät, ist das kein „kurzer Einsatz“, sondern eine enorme Herausforderung: für Helfer, Tierärzte und Organisationen wie das Robbenzentrum Föhr, das bei der privaten Rettungsaktion von Hope beteiligt ist. Jede Entscheidung muss schnell getroffen werden – und gleichzeitig gut überlegt sein. Was man hier sieht, ist Einsatz unter schwierigen Bedingungen: Kälte, Wasser, Zeitdruck – und die Hoffnung, einem einzelnen Tier noch eine Chance zu geben. Nicht jeder Einsatz endet so, wie man es sich wünscht. Aber genau deshalb ist diese Arbeit so wichtig – und verdient Respekt.
Am Sonntagmorgen, den 22.03., erreichte uns ein Notruf: Eine aufmerksame Radfahrerin entdeckte nahe des Deiches einen Schweinswal in Not . Der Meeressäuger war gestrandet und steckte tief im Schlamm fest. Das Robbenzentrum wurde sofort alarmiert und ein Team machte sich ein Bild der Lage. Die Haut des Tieres drohte auszutrocknen , was zu schweren Verletzungen führen kann. Auch eine lebensgefährliche Überhitzung wäre ohne schnelle Hilfe möglich gewesen. Mit speziellem Equipment zur Feuchthaltung konnte der Wal aus dem Watt geborgen werden. Anschließend zählte jede Minute: Der Schweinswal wurde schnellstmöglich in tiefere Gewässer gebracht und wieder freigelassen . Er begann sofort zu schwimmen und zog sich zur Erholung ins Wyker Hafenbecken zurück. Dort wurde er weiterhin dauerhaft durch das Team beobachtet, bis er schließlich wieder ins offene Meer hinausschwamm. Dieser Einsatz zeigt erneut, wie sensibel Schweinswale auf ihre Umwelt reagieren. Nur wenn ihr Ökosystem intakt ist, können sie sich zuverlässig orientieren. Umso schöner, dass dieses Tier gerettet wurde! Wir wünschen Quinn ein langes und erfülltes Leben!

🎙️ 4. Folge – Tiere & Kinder 🐾 Diesen Mittwoch von 18–19 Uhr läuft die vierte Folge unserer Radiosendung „Tierschutz Föhr für Alle“. Thema diesmal: Tiere und Kinder – wie Kinder schon früh lernen können, empathisch und respektvoll mit Tieren umzugehen. Dafür haben wir auch Kinder sowie ihre Mütter und Tanten zu Wort kommen lassen und sprechen darüber, welche Vorteile Kind-Tier-Beziehungen haben und wie sie Entwicklung, Empathie und Wohlbefinden beeinflussen können. 📻 Mittwoch | 18–19 Uhr












