Auch unsere aktuellen Patienten sind auf dem Wege der Besserung 👍
14. März 2022
Auch unsere aktuellen Patienten sind auf dem Wege der Besserung 👍
Hunderten schwachen, verletzten und kranken Tieren konnte das gemeinnützige Robbenzentrum Föhr e.V. in den letzten 10 Jahren helfen. Gerade bei Patienten mit Lungenwürmern hat sich gezeigt, dass man die befallenen Tiere gut therapieren kann und diese wieder in freie Wildbahn entlassen werden können. Es ist daher nicht erforderlich und auch nicht nachvollziehbar, dass solche Tiere ohne tierärztliche Untersuchung erschossen werden.
Das Robbenzentrum setzt sich unter anderem dafür ein, dass endlich eine Gesetzesänderung herbeigeführt wird, dass Tierärzte nicht an der Ausübung ihrer Tätigkeit gehindert werden und diese den kranken Meeressäugern helfen dürfen.
Hierzu wurde auch eine Petition von der Schauspielerin Janina Fautz und dem Robbenzentrum ins Leben gerufen, welche aktuell bereits fast 70.000 Unterstützer hat:
www.change.org/Robben-Retten
Das Robbenzentrum finanziert sich mit seinen ehrenamtlichen Helfern und seinem erfahrenen Team durch Spenden. Gleitet wird das Robbenzentrum von der Tierärztin Janine Bahr- van Gemmert und Andre van Gemmert, welche seit Jahrzehnten national und international für die Meeressäuge im Einsatz sind. In Kooperation mit Wissenschaftlern und Institutionen wächst das internationale Netzwerk stets weiter.
Danke an alle Unterstützer, an unser Team und an alle Helfer
Das Robbenzentrum Föhr - bei Notfällen
24 Stunden
unter
0177 330 00 77
oder
0157 750 54 219
erreichbar
www.robbenzentrum-föhr.de

Der gestrandete Wal „Timmy/Hope“ bewegt gerade viele Menschen – und im Hintergrund passiert sehr viel. Wenn ein Tier dieser Größe und Sensibilität in Not gerät, ist das kein „kurzer Einsatz“, sondern eine enorme Herausforderung: für Helfer, Tierärzte und Organisationen wie das Robbenzentrum Föhr, das bei der privaten Rettungsaktion von Hope beteiligt ist. Jede Entscheidung muss schnell getroffen werden – und gleichzeitig gut überlegt sein. Was man hier sieht, ist Einsatz unter schwierigen Bedingungen: Kälte, Wasser, Zeitdruck – und die Hoffnung, einem einzelnen Tier noch eine Chance zu geben. Nicht jeder Einsatz endet so, wie man es sich wünscht. Aber genau deshalb ist diese Arbeit so wichtig – und verdient Respekt.
Am Sonntagmorgen, den 22.03., erreichte uns ein Notruf: Eine aufmerksame Radfahrerin entdeckte nahe des Deiches einen Schweinswal in Not . Der Meeressäuger war gestrandet und steckte tief im Schlamm fest. Das Robbenzentrum wurde sofort alarmiert und ein Team machte sich ein Bild der Lage. Die Haut des Tieres drohte auszutrocknen , was zu schweren Verletzungen führen kann. Auch eine lebensgefährliche Überhitzung wäre ohne schnelle Hilfe möglich gewesen. Mit speziellem Equipment zur Feuchthaltung konnte der Wal aus dem Watt geborgen werden. Anschließend zählte jede Minute: Der Schweinswal wurde schnellstmöglich in tiefere Gewässer gebracht und wieder freigelassen . Er begann sofort zu schwimmen und zog sich zur Erholung ins Wyker Hafenbecken zurück. Dort wurde er weiterhin dauerhaft durch das Team beobachtet, bis er schließlich wieder ins offene Meer hinausschwamm. Dieser Einsatz zeigt erneut, wie sensibel Schweinswale auf ihre Umwelt reagieren. Nur wenn ihr Ökosystem intakt ist, können sie sich zuverlässig orientieren. Umso schöner, dass dieses Tier gerettet wurde! Wir wünschen Quinn ein langes und erfülltes Leben!

🎙️ 4. Folge – Tiere & Kinder 🐾 Diesen Mittwoch von 18–19 Uhr läuft die vierte Folge unserer Radiosendung „Tierschutz Föhr für Alle“. Thema diesmal: Tiere und Kinder – wie Kinder schon früh lernen können, empathisch und respektvoll mit Tieren umzugehen. Dafür haben wir auch Kinder sowie ihre Mütter und Tanten zu Wort kommen lassen und sprechen darüber, welche Vorteile Kind-Tier-Beziehungen haben und wie sie Entwicklung, Empathie und Wohlbefinden beeinflussen können. 📻 Mittwoch | 18–19 Uhr










