Tierschutzwidrige Seehundpolitik in Schleswig Holstein: Töten statt Helfen?!
9. November 2022
Das ist ein Skandal aus unserer Sicht.

Zur Zeit läuft gerade die Meldung durch die Presse, dass der Bestand der Seehunde zur Zeit so
niedrig ist, wie schon seit 2011 nicht mehr. Und trotzdem werden in Schleswig Holstein offiziell ab
August keine Seehunde mehr gerettet.
Im Gegenteil: Hunderte Tiere werden im Jahr erschossen, die an die Strände gespült werden oder
sie werden einfach an eine andere Stelle gelegt und dort dem Tod überlassen, obwohl sie krank oder
Schon seit Jahren kritisiert das Robbenzentrum Föhr die Seehundpolitik in Schleswig Holstein.
Jedes Jahr werden Hunderte von Seehunden erschossen, ca. 600 – 800 Tiere jedes Jahr und das,
obwohl die Seehunde bzw. die Robben im Allgemeinen, durch die Menschen in Not geraten sind –
Geisternetze, Schnellboote, Störungen, Verschmutzung der Nordsee, Überfischung und und und.....
Wir können hier nicht mehr von einer „unberührten Natur“ sprechen, in der man die Tiere eigentlich
ihrem Schicksal überlassen möchte, denn diese Natur gibt es nicht mehr. Der Mensch stört
vehement deren Lebensraum, so dass aktuell sehr viele Tote und zu kleine abgemagerte Tiere mit
Verletzungen oder Lungenwurmerkrankungen an unsere Strände in Schleswig Holstein gespült
Aber öffentlich macht man diese Politik nicht, denn das würde einen Skandal auslösen und viele
Menschen abschrecken, wie wir bereits an vielen Reaktionen der Finder der Tiere bemerken.
Allein die Tatsache, dass die von uns geretteten und in unserem Robbenzentrum aufgenommenen,
stabilisierten und gesund gepflegten Seehunde, wieder zur Auswilderung nach Friedrichskoog zur
Seehundstation geschickt werden müssen, ist eine Zumutung für diese Tiere. Denn dies entspricht
einer strapaziösen Reise über 3 Stunden ( Transport mit der Fähre, Umpacken der Tiere in einen
Und auch in Friedrichskoog werden seit August nur noch Tiere aufgenommen, die vorher vom
Robbenzentrum versorgt worden sind. Alle anderen gefundenen und gemeldeten Tiere erreichen die
Seehundstation Friedrichskoog meist nicht. Dies bedeutet, viele Tiere werden erschossen, einfach
liegen gelassen oder noch unglaublicher, einfach an eine andere Stelle transportiert und abgelegt,
mit der Hoffnung, dass sich dort nicht ganz so viele Menschen aufhalten, die sich das Sterben des
Wir
Menschen sind doch diejenigen, die die Tiere in einer egoistischen Weise bedrängen. Wir
führen Besichtigungstouren zu ihren Rückzugsorten durch, wir fischen ihr Futter weg, wir
verschmutzen ihren Lebensraum und dann lassen wir sie auch noch im Stich, wenn sie krank oder
verletzt sind oder wir töten sie sogar ! Natürlich ohne eine tiermedizinische Untersuchung!
Pressemitteilung herunterladen
niedrig ist, wie schon seit 2011 nicht mehr. Und trotzdem werden in Schleswig Holstein offiziell ab
August keine Seehunde mehr gerettet.
Im Gegenteil: Hunderte Tiere werden im Jahr erschossen, die an die Strände gespült werden oder
sie werden einfach an eine andere Stelle gelegt und dort dem Tod überlassen, obwohl sie krank oder
verletzt sind und man ihnen gut helfen könnte.
Das ist ein Skandal aus unserer Sicht.
Jedes Jahr werden Hunderte von Seehunden erschossen, ca. 600 – 800 Tiere jedes Jahr und das,
obwohl die Seehunde bzw. die Robben im Allgemeinen, durch die Menschen in Not geraten sind –
Geisternetze, Schnellboote, Störungen, Verschmutzung der Nordsee, Überfischung und und und.....
Wir können hier nicht mehr von einer „unberührten Natur“ sprechen, in der man die Tiere eigentlich
ihrem Schicksal überlassen möchte, denn diese Natur gibt es nicht mehr. Der Mensch stört
vehement deren Lebensraum, so dass aktuell sehr viele Tote und zu kleine abgemagerte Tiere mit
Verletzungen oder Lungenwurmerkrankungen an unsere Strände in Schleswig Holstein gespült
werden.
Menschen abschrecken, wie wir bereits an vielen Reaktionen der Finder der Tiere bemerken.
Allein die Tatsache, dass die von uns geretteten und in unserem Robbenzentrum aufgenommenen,
stabilisierten und gesund gepflegten Seehunde, wieder zur Auswilderung nach Friedrichskoog zur
Seehundstation geschickt werden müssen, ist eine Zumutung für diese Tiere. Denn dies entspricht
einer strapaziösen Reise über 3 Stunden ( Transport mit der Fähre, Umpacken der Tiere in einen
Transporter etc.)
Robbenzentrum versorgt worden sind. Alle anderen gefundenen und gemeldeten Tiere erreichen die
Seehundstation Friedrichskoog meist nicht. Dies bedeutet, viele Tiere werden erschossen, einfach
liegen gelassen oder noch unglaublicher, einfach an eine andere Stelle transportiert und abgelegt,
mit der Hoffnung, dass sich dort nicht ganz so viele Menschen aufhalten, die sich das Sterben des
Tieres ansehen müssen!
Eine ethisch abartige Methode unserer Meinung nach.
führen Besichtigungstouren zu ihren Rückzugsorten durch, wir fischen ihr Futter weg, wir
verschmutzen ihren Lebensraum und dann lassen wir sie auch noch im Stich, wenn sie krank oder
verletzt sind oder wir töten sie sogar ! Natürlich ohne eine tiermedizinische Untersuchung!
Unser Fazit: Alles in allem eine tierfeindliche und tierschutzwidrige Vorgehensweise, die
leider von unseren Behörden und Beteiligten versucht wird zu verbergen!
Der gestrandete Wal „Timmy/Hope“ bewegt gerade viele Menschen – und im Hintergrund passiert sehr viel. Wenn ein Tier dieser Größe und Sensibilität in Not gerät, ist das kein „kurzer Einsatz“, sondern eine enorme Herausforderung: für Helfer, Tierärzte und Organisationen wie das Robbenzentrum Föhr, das bei der privaten Rettungsaktion von Hope beteiligt ist. Jede Entscheidung muss schnell getroffen werden – und gleichzeitig gut überlegt sein. Was man hier sieht, ist Einsatz unter schwierigen Bedingungen: Kälte, Wasser, Zeitdruck – und die Hoffnung, einem einzelnen Tier noch eine Chance zu geben. Nicht jeder Einsatz endet so, wie man es sich wünscht. Aber genau deshalb ist diese Arbeit so wichtig – und verdient Respekt.
Am Sonntagmorgen, den 22.03., erreichte uns ein Notruf: Eine aufmerksame Radfahrerin entdeckte nahe des Deiches einen Schweinswal in Not . Der Meeressäuger war gestrandet und steckte tief im Schlamm fest. Das Robbenzentrum wurde sofort alarmiert und ein Team machte sich ein Bild der Lage. Die Haut des Tieres drohte auszutrocknen , was zu schweren Verletzungen führen kann. Auch eine lebensgefährliche Überhitzung wäre ohne schnelle Hilfe möglich gewesen. Mit speziellem Equipment zur Feuchthaltung konnte der Wal aus dem Watt geborgen werden. Anschließend zählte jede Minute: Der Schweinswal wurde schnellstmöglich in tiefere Gewässer gebracht und wieder freigelassen . Er begann sofort zu schwimmen und zog sich zur Erholung ins Wyker Hafenbecken zurück. Dort wurde er weiterhin dauerhaft durch das Team beobachtet, bis er schließlich wieder ins offene Meer hinausschwamm. Dieser Einsatz zeigt erneut, wie sensibel Schweinswale auf ihre Umwelt reagieren. Nur wenn ihr Ökosystem intakt ist, können sie sich zuverlässig orientieren. Umso schöner, dass dieses Tier gerettet wurde! Wir wünschen Quinn ein langes und erfülltes Leben!

🎙️ 4. Folge – Tiere & Kinder 🐾 Diesen Mittwoch von 18–19 Uhr läuft die vierte Folge unserer Radiosendung „Tierschutz Föhr für Alle“. Thema diesmal: Tiere und Kinder – wie Kinder schon früh lernen können, empathisch und respektvoll mit Tieren umzugehen. Dafür haben wir auch Kinder sowie ihre Mütter und Tanten zu Wort kommen lassen und sprechen darüber, welche Vorteile Kind-Tier-Beziehungen haben und wie sie Entwicklung, Empathie und Wohlbefinden beeinflussen können. 📻 Mittwoch | 18–19 Uhr












